Zweiter Prozesstag wegen Unterschlagung von Sozialleistungen

Gericht Prozess

Der zweite Prozesstag wegen der Unterschlagung von Sozialleistungen in der Höhe von knapp 1,5 Millionen Euro am Landgericht Traunstein ist für heute zu Ende gegangen.

Es haben mehrere Zeugen ausgesagt. Darunter auch ein Angestellter. Er bestreitet, dass der Unternehmer ihn schwarz bezahlt habe. Er habe nie Lohn in bar erhalten. Diese Aussage steht aber im Gegensatz zu den Ermittlungen des Zolls. Vor Gericht steht ein Unternehmer aus Rosenheim der durch Schwarzarbeit Sozialkassen betrogen haben soll. Die Staatsanwaltschaft ist dem Mann auf Grund einer Scheinfirma in Potsdam auf die Spur gekommen. Sie soll dem Unternehmer Rechnungen gestellt haben. Die Firmen hätten aber zu keinem Zeitpunkt Leistungen für das Unternehmen des Angeklagten erbracht. Das Verfahren wird Anfang November fortgeführt.