ZWeiter Prozesstag um Vergewaltigung in Rosenheim – Gerichtsmediziner widerspricht Version des Angeklagten

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Am Landgericht Traunstein ist der zweite Prozesstag um eine Vergewaltigung in Rosenheim zu Ende gegangen. Ein Gerichtsmediziner hat dabei der dargestellten Version des Angeklagten widersprochen. Er hatte angegeben, die 43-Jährige nur mit der flachen Hand geschlagen zu haben – Hämatome um die Augen, an den Oberarmen und Oberschenkeln würden aber ein anderes Bild zeichnen.

Allerdings gebe es auch nur Indizien für Geschlechtsverkehr. Der 30-jährige Angeklagte soll eine Frau in Rosenheim in ihrer Wohnung vergewaltigt und geschlagen haben. Der Prozess wird morgen mit den Plädoyers fortgesetzt – auch ein Urteil könnte morgen fallen.