Zugunglück von Bad Aibling: Weiter warten auf Unfallbericht

Zugunglück Bad Aibling

Unabhängig von der vorzeitigen Haftentlassung des für das Zugunglück verantwortlichen Fahrdienstleiters laufen die Schadensansprüche der Opfer und Hinterbliebenen weiter.Laut dem Bad Aiblinger Opferanwalt Friedrich Schweikert gibt es Schadenersatzansprüche gegen die Deutsche Bahn und die Bayerische Oberlandbahn. Man werde jetzt den fertigen Untersuchungsbericht abwarten, so Schweikert. Hier habe man ein Gegengutachten erstellt. Unter Umständen sei dies der Grund warum der Bericht noch nicht veröffentlicht wurde, da man sich jetzt mit den neuen Sachverhalten aus dem Gegengutachten auseinandersetzen werde, so Schweikert. Schweikert vertritt insgesamt 19 Hinterbliebene und Verletzte des Zugunglücks.