Wirtschaftsvertreter fordern Grenzöffnung

Grenzkontrolle Symbolbild 1

Wirtschaftsvertreter aus Bayern und Tirol stellen sich gegen die verschärften Grenzkontrollen. Bei einer Pressekonferenz in Kufstein forderten sie gestern freie Fahrt für den Güterverkehr und Grenzpendler.

So kann es an der Grenze nicht weitergehen – die Forderung der Wirtschaftsvertreter von beiden Seiten der Grenze ist deutlich. Bei den derzeitigen Bestimmungen handle es sich nicht um „Grenzkontrollen“, sondern „de facto um eine Grenzsperre“, so das Argument. Über Jahrzehnte habe man die Zusammenarbeit zwischen Tirol und Bayern aufgebaut. Nun drohe alles zu zerfallen. Unter anderem nahm IHk-Vizepräsident und Spediteur Georg Dettendorfer aus Nußdorf an der Pressekonferenz teil. Er sagt, dass mittlerweile Lieferketten wackeln würden und Transporttermine nicht mehr eingehalten werden könnten.