Winter in Rosenheim unter Vorbehalt

Mittertor

Auch mit der neuen Allgemeinverfügung der Stadt Rosenheim wird der „Winter in Rosenheim“ fortgeführt. Allerdings unter Vorbehalt.

Wie es aus dem Rathaus heißt, werde man zu Beginn der neuen Woche evaluieren, ob es weiterhin zu Missständen kommt. Wenn ja, müsse eine völlige Schließung der Verkaufsstände in Betracht gezogen werden. Oberbürgermeister März hatte Mitte Woche die Menschenansammlungen auf dem Max-Josefs-Platz angeprangert. Der „Winter in Rosenheim“ mitten in der Corona-Krise steht in der Kritik. Die Stadt wehrt sich dagegen und argumentiert, man habe eine Güterabwägung getroffen. Den Infektionsschutz auf der einen, ein gewisses Maß an Normalität auf der anderen Seite. Dazu führt sie ein Schreiben aus dem Gesundheitsamt an, das den „Winter in Rosenheim“ sowie den lebendigen Adventskalender „Kultürchen“ als nicht wesentlich für eine Infektionsübertragung einstuft.