Wildunfälle vermeiden

Trotz Gegenmaßnahmen passieren in der Region nach wie vor viele Wildunfälle. Insgesamt im Schnitt 1000 im Jahr, so die Schätzung der Jägervereinigung Rosenheim.

Und das trotz Gegenmaßnahmen. Im gesamten Landkreis Rosenheim sind an Wildwechselgefahrenstellen blau leuchtende Reflektoren an den Straßenrändern angebracht. Und das flächendeckend. Wie der Vorsitzende der Jägervereinigung Werner Zwingmann gegenüber unserem Sender erklärt, habe man dafür viel Geld in die Hand genommen. Pro Stück blauen Reflektor werden 4 Euro fällig. Außerdem schauen Jäger, dass an unfallträchtigen Stellen der Wildbestand entsprechend reduziert wird. Und trotzdem passieren viele Unfälle mit Wild. Deshalb appelliert Zwingmann auch an die Autofahrer, vernünftig zu fahren. Mit Rehwild müssen Autofahrer grundsätzlich in der Dämmerung morgens und abends rechnen. Im April machen junge und alte Böcke die Reviere untereinander aus. Verstärkt mit Wildwechsel muss in der heißen Jahreszeit also Ende Juni/Juli gerechnet werden, zur Platzzeit der Tiere. Umsichtiges Fahren, so Zwingmann sei nicht nur für den Menschen sicherer. Wird Wild bei einem Unfall verletzt und das nicht gemeldet, geht das Tier im schlimmsten Fall elendig ein.