Weniger Wohnungseinbrüche, mehr Verstöße gegen die sexuelle Selbstbestimmung

logo-polizei-bayern.svgstadt rosenheim

Im Jahr 2016 hat es im Stadtgebiet Rosenheim einen Zuwachs an Straftaten gegeben.

Im Vergleich zum Vorjahr steigerten sich die Fälle um 5,3 Prozent auf insgesamt 5.864 Delikte, also 541 Fälle mehr. Bei Diebstählen und Rohheitsdelikten ist ein Rückgang zu verzeichnen, eine deutliche Steigerung gab es bei den hauptsächlich durch Zuwanderer begangenen Vermögens- und Fälschungsdelikten ( 16,5 Prozent). Dazu gehören vorrangig Urkundenfälschungen und Leistungserschleichungen wie Schwarzfahren. Stark gestiegen sind auch die Verstöße gegen das Betäubungsmittelrecht ( 55 Prozent). 68 Fälle und damit 61,9 Prozent mehr Fälle gegen die sexuelle Selbstbestimmung hat es gegeben, vor allem wegen des Anstiegs exhibitionistischer Handlungen. Gute Nachrichten gibt es dagegen bei den Wohnungseinbrüchen: Gegenüber dem Vorjahreszeitraum gab es 11 Fälle bzw. 30,6 Prozent weniger.