Weitere Einzelheiten nach Gülleunfall bei Bernau

Gülle

Nach dem Gülle-Unfall in Hittenkirchen bei Bernau am Wochenende sind weitere Einzelheiten bekannt geworden. Offenbar ist das Leck in der Biovergärungsanlage 12 Stunden lang nicht bemerkt worden,

insgesamt sind bis zu 150 Kubikmeter Gülle auf die angrenzenden Felder und in den Mailinger Bach geflossen. Am Samstag waren Vertreter des Landratsamtes und des Wasserwirtschaftsamtes vor Ort, Ergebnisse liegen noch nicht vor. Mittlerweile tritt keine Gülle mehr aus. Allerdings dürfte der Fall weitreichende Folgen haben. Der Besitzer der Firma sagte dem OVB, dass derzeit geprüft, wie es zu dem Vorfall kommen konnte. Anwohner beschweren sich währenddessen über den starken Geruch, einige Touristen sind sogar schon abgereist. Es werden auch schon Forderungen nach einem Bodenaustausch laut.