Weihnachts-Mord-Prozess: Raublinger gesteht

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Im Prozess um den sogenannten „Weihnachts-Mord“ hat der angeklagte 81-jährige Raublinger gestanden. Das berichtet rosenheim24. Allerdings erst nach mehrmaliger Aufforderung des Richters zu erzählen, wie es wirklich war. Der Angeklagte ließ zunächst eine Erklärung verlesen.Sein darin geschilderter Ablauf der Geschehnisse am 26. Dezember wich stark von den Angaben ab, die er gegenüber der Polizei gemacht hatte. So habe ihn seine Lebensgefährtin als Simulant und Waschlappen bezeichnet und seine körperlichen Beschwerden nicht ernst genommen. Nachdem sie ins Bett gegangen war, habe er ein Messer geholt und sich damit ans Fußende des Bettes gesetzt. Das sei dann abgebrochen, woraufhin er mit dem Messer auf seine Lebensgefährtin gefallen sei und sie verletzt habe. Der Vorsitzende Richter zweifelte diese Schilderung jedoch stark an. Gutachten und Verletzungen würden mit dieser Version nicht übereinstimmen. Nachdem schließlich die Aussage des Angeklagten gegenüber eines Arztes verlesen worden war, gab der schließlich zu, erst auf die Frau eingeschlagen und anschließend ein Messer aus der Küche geholt und damit auf sie eingestochen zu haben.