Wasserburg erhebt Parkgebühren in Parkhäusern

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Parken in den Wasserburger Parkhäusern soll ausnahmslos etwas kosten. Ab 2018 sollen Autofahrer deshalb auch in den Parkhäusern an der Überfuhrstraße und am Kellerberg zahlen. Das hat Haupt- und Finanzausschuss in seiner Vorberatung dazu gestern (DI) festgelegt. Bis zum angepeilten Stichtag am 1. Januar 2018 soll jedoch noch ein Konzept erarbeitet werden.In den Eckpunkten sind sich die Räte einig. So soll das Signal sein, Wasserburg weiterhin als attraktive Altstadt beizubehalten. Deshalb soll weiterhin außerhalb der Altstadt geparkt werden, erklärt Bürgermeister Michael Kölbl. Die Gebühren sollen aber niemanden abschrecken. Aus diesem Grund, so der Konsens der Stadträte, sollen nur Parkgebühren für Langzeitparker erhoben werden. Wer aber zum Beispiel Arztbesuche oder Einkäufe erledigt, soll nichts zahlen müssen. Dauerparkern und Anwohnern soll mit Monats- oder Jahreskarten entgegengekommen werden. Außerdem müsse vermieden werden, dass Autofahrer auf der Suche nach günstigen Parkmöglichkeiten in die Innenstadt ausweichen, so der Bürgermeister. Deshalb sei es denkbar, dass im gleichen Zuge auch für den Parkplatz unter der Rampe nach demselben Konzept Parkgebühren eingeführt werden.