Vermeintlicher Arzt hat bei 1.300 Impfungen mitgeholfen

Impfen Corona Symbolbild 2 Jan21

Der 49-jährige Mann, der sich im Rosenheimer Impfzentrum vermeintlich als Arzt ausgegeben haben soll, soll in Rosenheim an über 1.300 Impfungen mitgewirkt haben.

Dabei soll der Mann von Januar bis März in Rosenheim jeweils die zu impfende Person aufgeklärt haben. Die Spritze hat eine medizinische Fachkraft gesetzt. Der 49-Jährige war nicht nur im Rosenheimer Impfzentrum, sondern im März auch im Impfzentrum in Karlsfeld, im Landkreis Dachau tätig. Hier soll er 40-50 Personen selbst geimpft haben. Zu gesundheitlichen Komplikationen kam es bei den Geimpften anscheinend nicht. Die Polizei ermittelt wegen Urkundenfälschung und Betrug. Außerdem wird untersucht, ob der Tatbestand der gefährlichen Körperverletzung besteht. Damit droht dem vermeintlichen Arzt bis zu 15 Jahren Haft.