Vergewaltigungsprozess wird fortgesetzt

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Ein Mann aus Grassau soll seine Arbeitskollegin vergewaltigt haben. Am Landgericht Traunstein wird heute der Prozess gegen ihn fortgesetzt. Eventuell fällt auch ein Urteil. Die Aussagen am ersten Prozesstag gingen weit auseinander.

Der Angeklagte streitet die Tat vehement ab. Unter Tränen sagte er, dass er nicht verstehe, warum die Frau sein Leben zerstören wolle. Sie hätte nach dem Geschlechtsverkehr gefragt und er sei einvernehmlich gewesen. Die Frau sagte ebenfalls unter Tränen aus. Der Mann hätte ihre Hände gefesselt und sie gewaltsam zum Sex gezwungen. Ihre Therapeutin bestätigte, dass sie seit dem Vorfall psychisch sehr belastet sei. Auch die Polizei sagte über die Vernehmung aus. Dabei war die Frau offenbar so aufgelöst, dass es zwei Termine gab. Laut dem Richter Erich Fuchs hätte es dabei Wiedersprüche gegeben.