Verfassungswidrige Umtriebe in Rosenheim

Im bayerischen Verfassungsschutzbericht tauchen erneut Rosenheimer Gruppierungen auf. Wie schon die Jahre zuvor wurden die linke Szene sowie eine rechte Gruppierung erwähnt.

Die „Kameradschaft Gau Wendlstoa“ wird als neonazistische Gruppierung mit zehn Aktivisten und Sympathisanten angesehen, die auch Kontakte zur rechtsradikalen Partei Der III. Weg oder zu den Neonazis von „Freie Kräfte Berchtesgadener Land“ unterhält. Abermals ins Visier der bayerischen Verfassungsschützer gerieten die „infogruppe Rosenheim“, die „Agir“, „Contre la Tristesse“ und das „Offene antifaschistische Plenum“. Alle werden zur linksautonomen und linksextremen Szene gezählt. Begründet werden die Erwähnungen durch die Teilnahme einiger Aktivisten bei den Protesten im Rahmen des S20-Gifpels in Salzburg oder durch den Versuch, bei der Eröffnung des AfD-Parteibüros in Rosenheim die Polizeikette zu durchbrechen. Hierbei seien rund 40 Autonome beteiligt gewesen, die die Polizisten teils mit Fahnenstangen angegriffen hätten, heißt es im Bericht.