Verbreitung von sexualisierten Inhalten in Chats steigt an

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Die Verbreitung von gewaltverherrlichenden und sexualisierten Inhalten in Chats und auf sozialen Medien ist im Bereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd angestiegen.

Dabei werden vor allem Kinder und Jugendliche sowohl zum Opfer als auch zum Täter. Im südlichen Oberbayern leitete die Polizei im vergangenen Jahr insgesamt 250 Ermittlungsverfahren wegen des Verbreitens pornografischer Schriften in WhatsApp-Gruppen ein. Das ist eine Steigerung von 69 Prozent zum Vorjahr. Die Polizei möchte nun mit aufklärenden Vorträgen an die weiterführenden Schulen gehen. So sollen Straftaten verhindert werden. Außerdem appelliert die Polizei an Eltern ihre Kinder über die Gefahren und Folgen aufzuklären, sollten sie zum Beispiel Nacktfotos per Smartphone verschicken.