Urteil nach Betrug mit Schutzmasken am RoMed-Klinikum

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Nach dem Betrug mit Schutzmasken am RoMed-Klinikum ist am Rosenheimer Schöffengericht ein Urteil gefallen. Ein Bielefelder ist zu einer Haftstrafe von zwölf Monaten auf Bewährung verurteilt worden. Der Immobilienmakler war aber nicht nur Täter, sondern auch Opfer. Er wurde von einer Bande aus der Türkei erpresst. Die drohte ein pikantes Foto aus einem Bordell zu veröffentlichen. Um dies zu verhindern, sollte er 50.000 Euro zahlen. Da er die Summe nicht aufbringen konnte, drängten ihn die Männer zum Betrug mit den Corona-Schutzmasken. Der Bielefelder bot dem RoMed-Klinikum im letzten Frühjahr während der Maskenknappheit eine schnelle Lieferung der Masken mit Vorkasse an. Das RoMed-Klinikum erhielt die bestellten Masken aber nicht und erstattete Anzeige.