Urteil im Fall von totem JVA-Häftling vertagt

Justizia 1

Das Urteil im Falle eines toten Häftlings in der JVA Bernau soll erst am 8. Juli verkündet werden. Das wurde heute am Landgericht Traunstein mitgeteilt.

Davor wurden noch die Plädoyers gehalten. Die Staatsanwaltschaft fordert zehn Jahre Haft wegen Körperverletzung mit Todesfolge sowie versuchten Totschlags. Dieser Tritt ins Gesicht hätte mit Vernichtung zu tun gehabt, so der Staatsanwalt. Die Verteidigung will den Mann dagegen aus dem Gefängnis herausholen, damit er eine Drogentherapie machen kann. Dazu wurde laut rosenheim24 betont, dass das Opfer zuerst zugeschlagen hätte. Bei einem Hofgang hatte der Angeklagte einen Mithäftling niedergeschlagen, der an inneren Blutungen verstarb.