Urteil gegen Schiffsmotorendieb

Bootsmotoren

Zweieinhalb Jahre Haft – das ist das Urteil für einen Schiffsmotorendieb, welches am Schöffengericht Rosenheim gefallen ist.

Der Mann hatte vor fast vier Jahren zwei Schiffsmotoren am Chiemsee geklaut. Was ihm zum Verhängnis wurde: er hat am Tatort leere Bierflaschen mit seiner DNA liegen lassen. Diese konnten international abgeglichen und der Mann so identifiziert werden. Dabei kam auch heraus, dass er schon Schiffsmotoren in Frankreich, Norwegen und Thüringen geklaut hatte. Die Staatsanwaltschaft warf ihm deswegen sogar schweren Bandendiebstahl vor, was laut der Richterin aber nicht bewiesen war. Trotzdem ließ die Beweislage keine Zweifel an der Tat. Der Angeklagte selbst hat sich vor Gericht nicht geäußert.