Ungewöhnlicher Antrag im Gemeinderat Eiselfing

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Auf der Tagesordnung des Gemeinderats Eiselfing steht heute ein ungewöhnlicher Antrag. Gestellt hat ihn Gemeinderat Rupert Reininger von der Unabhängigen Liste. Er dreht sich um das Volksbegehren zum Artenschutz.

Rupert Reininger ist sauer. Der Landwirt kritisiert, dass das Volksbegehren vor allem die Bauern in der Pflicht sieht. Seinem Ärger hat er mit einem ungewöhnlichen Antrag Luft gemacht. Er fordert „die Einführung einer Verbraucherkontrollstelle zur Überwachung des Verbrauchs an Bio-Lebensmitteln. Reininger sieht die Bürger in der Pflicht. Wer bei dem Volksbegehren unterschreibe, müsse dann auch handeln und Bio-Lebensmittel kaufen, sagt er. Sein Argument: Jeder Landwirt muss bei Kontrollen lückenlos nachweisen, woher seine Futtermittel kommen. Dann kann auch der Verbraucher durch Kaufbelege nachweisen, nur heimische Bio-Lebensmittel zu kaufen.