Unfalltod in Aschau: Ermittlungen eingestellt

Polizeiautos Nacht Blaulicht

Ein Jahr nach einem tödlichen Unfall in Aschau haben Polizei und Staatsanwaltschaft die Ermittlungen eingestellt. Das teilte die Polizei heute mit. Rund ein Jahr wurde gegen einen Autofahrer und zwei Beifahrer ermittelt.

Ein strafrechtlich relevantes Verhalten habe sich nicht nachweisen lassen, heißt es. Bei dem Unfall am sechsten Januar 2019 kam eine 23-jährige Fußgängerin ums Leben. Die junge Frau wurde von einem Auto erfasst und lebensgefährlich verletzt. Der Autofahrer war weitergefahren, ohne sich um sie zu kümmern. Er konnte aber kurz Zeit später ermittelt werden. Laut den Ermittlern kam ein Gutachten zu dem Schluss, dass die 23-Jährige zwar von dem Auto erfasst wurde. Sie sei dabei aber bereits nach einem selbstverschuldeten Sturz auf der Straße gelegen. Auch die Flucht von der Unfallstelle habe keine strafrechtlichen Konsequenzen. Es sei zwar davon auszugehen, dass der Fahrer den Anstoß bemerkt habe. Bei den zur Unfallzeit herrschenden winterlichen Straßenverhältnissen könne eine solche Wahrnehmung aber auch auf das Fahren gegen Eis- oder Schneeklumpen zurückzuführen sein, heißt es.