Umweltminister äußert sich nach Rodung am Sudelfeld

Sudelfeld

Nach dem Bekanntwerden der Rodung am Sudelfeld hat sich jetzt auch der bayerische Umweltminister zu Wort gemeldet. „Die Natur im Alpenraum ist besonders schutzwürdig“, sagte Thorsten Glauber dem Donaukurier.


Ziel sei es jetzt, den gravierenden Eingriff in den Naturraum zu heilen und auszugleichen. Aus seiner Sicht komme eine Anordnung der Wiederherstellung der Flächen in Frage. Der Sachverhalt soll aber erstmal aufgeklärt werden. Zwei private Waldbesitzer hatten letztes Jahr größere Flächen am Sudelfeld abgeholzt. Fotos weisen darauf hin, dass auch dieses Jahr weitere Rodungen stattgefunden haben. Die rechtliche Situation ist verzwickt: Da es sich um naturschutzfachlich hochwertige Bereiche handelt, hätte die Maßnahme mit den Behörden abgesprochen werden müssen, heißt es. Allerdings werden die freien Flächen für die Almwirtschaft genutzt, für die sie zum Teil auch ursprünglich vorgesehen waren. Eine Rodung prinzipiell abzulehnen wäre demnach ebenfalls schwierig gewesen.