Überraschung im Messerstecherprozess

Justitia 3

Der zweite Prozesstag am Landgericht Traunstein gegen einen Messerstecher aus Wasserburg hat mit einer Überraschung begonnen. Nachdem der Angeklagte am ersten Prozesstag noch erklärt hatte aus Notwehr gehandelt zu haben, ruderte er heute zurück, berichtet rosenheim24.de.

Über seinen Verteidiger ließ er erklären, dass nicht alle drei Männer auf ihn losgegangen seien. Stattdessen habe es lediglich mit dem Opfer ein Gerangel gegeben. Der Angeklagte hatte ursprünglich behauptet, dass er von dem Opfer und zwei weiteren Männern angegangen worden sei. Wie der Verteidiger weiter betonte, habe sich der Angeklagte subjektiv bedroht gefühlt , er habe allerdings nicht in Notwehr gehandelt. Die Messerstiche gegen den Mann im vergangenen Juli räumte er ein.