Teilzeit und Minijobs bedingen geringen Erwerbseinkommensanstieg in der Region

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Der Deutsche Gewerkschaftsbund in Rosenheim äußert sich im Interview mit unserem Sender besorgt über die negative Einkommensentwicklung in der Region. Laut DGB Regionsgeschäftsführer Günther Zellner liegt das an der starken Zunahme von atypischen Beschäftigungsverhältnissen.

Seit 2003 habe die Teilzeitarbeit im Landkreis Rosenheim beispielweise um 160 Prozent zugenommen mit immer schlechterem Verdienst in der Folge. Im gleichen Zeitraum haben die Minjobs in der Stadt Rosenheim um 55 Prozent zugenommen. Das habe dann auch Auswirkungen auf die Lohngestaltung gehabt. Wie berichtet, ist in der Stadt Rosenheim zwischen 2005 und 2015 das Erwerbseinkommen nur um 7,3 % gestiegen. Damit liegt die Stadt deutlich unter dem bayernweiten Durchschnitt von 25 Prozent.