Teilgeständnisse der „Schockanruf“-Betrüger

Gericht

Vor dem Landgericht Traunstein haben sich gestern vier Angeklagte wegen Betruges durch sogenannte „Schockanrufe“ verantworten müssen.

In ganz Bayern sollen die vier Personen zwischen 24 und 59 Jahren dabei einen Schaden von über 250.000 Euro angerichtet haben. Im Juni 2021 konnten die angeblichen Mitglieder einer kriminellen Organisation bei ihrer letzten Tat in Rosenheim festgenommen werden. Vor Gericht legten die Angeklagten Teilgeständnisse ab, spielten die Schadenshöhe aber herunter, berichtet das OVB. Ein Dutzend Fälle werden dem 24-Jährigen Hauptangeklagten zur Last gelegt, unter anderem in Rosenheim, Wasserburg und Übersee habe er Personen mit dem Enkeltrick abgezockt. Dabei spiegelt der Anrufer schlimme Unglücke vor. Gegen Zahlung hoher Geldbeträge könne dann eine Inhaftierung abgewendet werden, so die Lüge. Weitere Verhandlungstermine sind noch morgen und am 04. Mai angesetzt