Tatverdächtiger wieder auf freiem Fuß

BuPol Auto2Traurige Gewissheit im Fall der Leiche aus dem Inn: Bei der Toten, die am Samstag aus dem Inn geborgen wurde, handelt es sich tatsächlich um die seit Anfang Februar vermisste Wörglerin.

Im dringenden Tatverdacht: Ein naher Verwandter mit serbischen Wurzeln. Heute hat das Gericht allerdings entschieden, dass keine U-Haft gegen ihn verhängt wird. Er befindet sich wieder auf freiem Fuß. Laut Staatsanwalt Hansjörg Mayr würde die Beweislage nicht ausreichen. Deswegen habe sich das Gericht am Vormittag so entschieden. Nach wie vor könne man keine genaue Todesursache feststellen, denn die Frau lag acht Wochen lang im Wasser, was die Untersuchungen enorm erschweren würde. Auch eine äußerliche Gewalteinwirkung kann bislang ausgeschlossen werde. Im Fokus der Ermittlungen steht der Mann jedoch nach wie vor, so Mayr. Dass es sich um einen Ehrenmord handeln könne, weil die Frau ihre arrangierte Ehe beenden wollte, konnte er jedoch zunächst nicht bestätigen.