Studie der TH Rosenheim zeigt: Lüften im Klassenzimmer schützt nicht zuverlässig

Kinder Schule

Ein Forschungsaufsatz von zwei Professoren der Technischen Hochschule Rosenheim hat gezeigt, dass die Empfehlung des Umweltbundesamtes aufgrund Corona in Schulräumen drei Mal die Stunde zu lüften, unnütz ist.

Johannes Aschaber und Harald Kraus vom Studiengang Energie- und Gebäudetechnologie haben eine entsprechende Hochrechnung durchgeführt. So liegt die Wahrscheinlichkeit, dass sich Schüler von einem bereits mit coronainfizierten Mitschüler anstecken, trotz dreimaligen Lüften pro Stunde, bei rund 50 Prozent. Die Forscher gehen davon aus, dass der infizierte Mitschüler die gesamten sechs Schulstunden anwesend ist. Beide Professoren empfehlen daher ein CO2 Messgerät. In den kommenden Wochen wollen sie zusammen mit der FOS/BOS weitere Berechnungen durchführen.