Streit ums Feuerwehrhaus: Kommandaten treten zurück

Feuerwehr Symbol 1

Der Streit um die Ausstattung des Feuerwehrhauses in Wasserburg ist wohl eskaliert.

Alle drei Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr in Wasserburg sind zum 1. April zurückgetreten. „Vielerlei ungelöste Vorgänge“ in Bezug auf das neu geplante Feuerwehrhaus – so lautete die Begründung im Kündigungsschreiben an Bürgermeister Michael Kölbl. Hintergrund ist, dass auch eine Atemschutzübungsanlage gebaut werden sollte – die Kommandanten werfen der Stadtverwaltung einen Vertrauensbruch vor. Der Bürgermeister weist dies zurück. Die Stadt hat nach dem Rücktritt drei Monate Zeit einen neuen Kommandanten und Stellvertreter zu wählen. Die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr bleibt aber gesichert – die Leitung geht automatisch an die nächste Führungsebene.