Strafanzeige gegen Romed-Kliniken

Krankenhaus leeres Bett

Hätte der Tod einer 64-jährigen Kolbermoorerin an dem Corona-Virus verhindert werden können?

Ihr Sohn bereitet derzeit eine Strafanzeige gegen die Romed-Kliniken vor, wie das OVB berichtet. Der Vorwurf: die Klinik hätte sie als Risikopatientin in ein Einzelzimmer bringen müssen. Außerdem warf er der Klinik vor, dass das Personal zu wenig getestet würde. Die 64-Jährige hatte sich bei einem stationären Aufenthalt wahrscheinlich bei ihrer Zimmernachbarin mit dem Virus ansteckt. Sie litt an einer Autoimmunkrankheit und starb einige Wochen später in München. Die Romed-Kliniken weisen die Vorwürfe zurück. Es sei nicht möglich Patienten von vornherein zu isolieren. Man setze die Vorgaben des Robert-Koch-Instituts um und gehe teilweise sogar darüber hinaus. Die Mitarbeiter würden regelmäßig getestet und der Corona-Bereich und der Nicht-Corona-Bereich seien strikt voneinander getrennt.