Stichwahl um den Job des Rosenheimer OB

Wahlurne

Franz Opperer (Grüne): „…besser über die Probleme im Stadtgebiet informiert“

Am Sonntag finden viele Stichwahlen nach der Kommunalwahl statt. So zum Beispiel auch in Rosenheim. Franz Opperer von den Grünen ist einer der Kandidaten. Wegen des Corona-Virus hat er nach eigenen Angaben auf den Wahlkampf verzichtet. Die Themen und Inhalte seien allerdings bereits vor der Krise bekannt gewesen, sagte er unserem Sender. Wer Nachfragen habe, könne sich auf der Internetseite der Grünen informieren. Seinen Vorteil sieht er vor allem darin, dass er seit 20 Jahren in Rosenheim ein Geschäft habe und sich auch schon lange im Stadtrat engagiere. Für den Gegenkandidaten der CSU, Andreas März, sei es dagegen die erste Periode im Stadtrat und er war auch viele Jahre in Amerika. Opperer sieht sich deswegen besser über die Probleme im Stadtgebiet informiert. Er ruft alle Bürger auf, ihre Stimme zu nutzen und zu Wählen. Die Corona-Krise würde vorbeigehen, die Kommunalpolitik werde auch danach weiter geführt.

Andreas März (CSU):  „Politik mit Augenmaß und mit ruhiger Hand“

Laut dem CSU-Kandidaten Andreas März ist es wichtig, dass die Stichwahl nicht verschoben wurde. Es sei ein wichtiges Zeichen, zu zeigen, dass die Verwaltung funktioniere. Für den Wahlkampf hatte er ein Bürgertelefon eingerichtet, was seinen Angaben nach auch gut genutzt wurde. Dabei ging es außerdem vor allem um Stadtthemen und nicht um das Corona-Virus. Er betonte, dass er für eine Politik mit Augenmaß und mit ruhiger Hand stehe, nicht aber für radikale Veränderungen. Rosenheim brauche keinen Klimabürgermeister, sondern einen, der alle Themenfelder abdeckt, so März. In der Stichwahl tritt März gegen Franz Opperer von den Grünen an. Die Wahlunterlagen müssen bis Sonntag 18 Uhr bei der Stadt eingegangen sein.