Stephanskirchen rückt eigener Wasservorsorgung immer näher

stephanskirchen

Das Projekt „Eigene Wasserversorgung im Ödenwald“ in der Gemeinde Stephanskirchen nimmt immer konkretere Formen an.

In der jüngsten Gemeinderatssitzung sind zwei Möglichkeiten für die dafür notwendige Infrastruktur vorgestellt worden. Hochbehälter oder 2-Pumpen-System, zwischen diesen beiden Varianten kann der Gemeinderat wählen. Als nächster konkreter Schritt steht aber jetzt erst einmal die Ausweisung eines Wasserschutzgebietes an, erklärt Bürgermeister Rainer Auer. Eine anspruchsvolle aber nicht unlösbare Aufgabe. Ein Großteil des Wasserschutzgebietes würde in einem Waldgebiet liegen. Damit seien die Einschränkungen für Grundstückseigentümer nur gering. Im Bezug auf landwirtschaftliche Flächen werde die Schutzgebietszone III genannt, was ebenfalls wenige Einschränkungen bedeuten würde, erklärt Auer. Mit einer Antwort von der zuständigen Behörde rechnet Auer in den nächsten Monaten. Wie berichtet, plant die Gemeinde Stephanskirchen schon länger eine eigene Wasserversorgung. Bisher kauft die Gemeinde Wasser bei den Stadtwerken Rosenheim. Man wolle aber unabhängig werden, so Auer.