Steinbruch am Heuberg: Zementwerk meldet sich zu Wort

Steinbruch

Im Streit um den Kalkstein-Abbau am Heuberg hat sich jetzt das Portland-Zementwerk selbst nochmal zu Wort gemeldet.

Wie der Geschäftsführer, Mike Edelmann, dem OVB sagte, würde in dem neu gestellten Antrag lediglich etwas gefordert, wofür bereits seit 1980 die Genehmigung vorliege. Konkret geht es um die Höhe des Abbaugebietes. Das Zementwerk besteht darauf, dass ihm eine Abbauhöhe von knapp 850 Metern erlaubt wurde. Die Gemeinde Nußdorf und eine Bürgerinitiative hatten dagegen gerichtlich erwirkt, dass er bei knapp 760 Metern liegt. Die Hauptsache in dem Verfahren steht aber noch aus. Das Zementwerk versucht einen möglichst verträglichen Abbau zu gewährleisten. Zement aus Kalkstein sei äußerst gefragt, auch in der Region. Dazu komme, dass der Kalkstein am Heuberg äußerst rein sei und damit beim Abbau auch wenig CO2 freigesetzt werde. Kritiker sehen dagegen eine Zerstörung der Landschaft.