Steht auch Wasserburger Geburtsstation vor dem Aus?

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Nach der Schließung der Geburtsstation in Bad Aibling steht jetzt auch die Station im Wasserburger Krankenhaus unter Druck: In einem Offenen Brief der Hebammen heißt es, sie seien nicht in der Lage, die Weiterführung der Geburtshilfe so zu garantieren, wie das bisher der Fall war. Hintergrund ist die am 1. Januar nächsten Jahres eintretende Gebührenordnung für Hebammen.

Die besagt nach einem Schiedsspruch, dass Beleghebammen nur noch maximal zwei Frauen gleichzeitig im Kreißsaal betreuen und nicht mehr selbstbestimmt Kolleginnen in Bereitschaft dazu rufen können. Dadurch drohe ein Verdienstverlust. Der Leiter der Wasserburger Gynäkologie und Geburtshilfe, Dr. Martin Heindl, appelliert deshalb an die Politik, sich für das Wohl der werdenden Mütter und der wohnartnahen Versorgung an der Innstadt einzusetzen. In Wasserburg gibt es 10 Hebammen, acht davon arbeiten in der Geburtshilfe.