Stadt Rosenheim: Keine Zentrale Beschwerdestelle für Sexuelle Belästigung

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Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz – das ist auch bei der Stadt Rosenheim ein Thema. In den vergangenen sechs Jahren gab es in den Einrichtungen der Stadt insgesamt fünf gemeldete Fälle von sexueller Belästigung.

Das teilte die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, Bettina Seewald, dem Haupt und Finanzausschuss mit. Das Thema kam auf Antrag der SPD-Fraktion auf den Tisch. Sie wollte damit erreichen, dass in der Stadt eine zentrale Beschwerdestelle für sexuelle Belästigung eingerichtet wird. Der Ausschuss kam aber zu dem Schluss, dass so eine Einrichtung eigentlich gar nicht nötig ist. In der Stadt gebe es bereits gute Präventions- und Beratungsstrukturen, so die Erkenntnis. In den meisten Einrichtungen gibt es entsprechende Ansprechpartner. Lediglich bei der GRWS und beim RoMed-Klinikum fehlen die noch. Bei der GRWS gibt es aber bereits entsprechende Planungen. Der Ausschuss sprach deshalb die Empfehlung aus, eine solche Stelle auch im Krankenhaus zu schaffen.