Staatsanwaltschaft bewertet Tat von Prien als Mord

festnahme handschellen

Nach der schrecklichen Bluttat in Prien, bei der eine 38-Jährige brutal erstochen worden war, geht die Staatsanwaltschaft momentan davon aus, dass das Mordmerkmal der Wehr- und Arglosigkeit verwirklicht ist.

Nach Paragraph 211 StGB war die Tat heimtückisch, weil der mutmaßliche Täter unvermittelt auf die Frau losgegangen sei. Sie hatte keine Chance, so steht es auch im Unterbringungsbefehl. Das erklärte die Rosenheimer Staatsanwaltschaft auf Nachfrage unseres Senders. Die Behörde ermittle außerdem derzeit in alle Richtungen, das Motiv der Tat ist noch nicht endgültig geklärt. Inzwischen hat der mutmaßliche Täter Hamidullah M. die Tat gestanden. Laut einem Bericht der Bildzeitung kannten sich Opfer und mutmaßlicher Täter lediglich flüchtig durch gelegentliche Treffen in Prien.