Sportgerichtsfälle in der Region gehen zurück

Fußball

Rote Karte und dann geht die Schlägerei los.

Schiedsrichter haben immer häufiger mit gewalttätigen Vorfällen zu kämpfen. Allerdings setzt sich der Trend in der Region zum Glück nicht durch. Laut dem Vorsitzenden des Sportgerichts im Kreis Inn-Salzach, Stephan Bierschneider, ist die Zahl der Sportgerichtsfälle in den vergangenen zehn Jahren deutlich zurückgegangen. Und zwar von 800 auf 550 pro Jahr. Seiner Meinung nach liegt das unter anderem auch an der Null-Toleranz-Politik der Richter. Wer sich so daneben verhalte, müsse für lange Zeit mit einer Sperre rechnen. Trotzdem gibt es in der Region einige einzelne schwerwiegende Fälle, die laut Bierschneider dann die gute Bilanz wieder kaputt machen. Zum Beispiel beim A-Klassen-Spiel vor einigen Jahren zwischen dem ESV Rosenheim und Iliria Rosenheim. Ein Schiedsrichter wurde attackiert und schwer verletzt.