SPD fordert Konsequenzen nach Meridian-Panne

Meridian

Nach dem Zugchaos am Sonntagabend zwischen Prien und Roseheim fordert die bayerische SPD ein Maßnahmenpaket und Konsequenzen für den Meridian.

Es wäre nicht der erste Fauxpas, den sich der Meridian dieses Jahr geleistet habe, heißt es. Bereits im Winter geriet der Meridian durch Zugausfälle in Kritik. Die SPD fordert deswegen, dass die Regierung darüber nachdenken soll, dem Meridian Zuschüsse zu entziehen. Wenn die Betreiber unter öffentlichem Verkehr offenbar schlecht gewartete Schrottzüge verstehen, in denen Menschen stundenlang im Stich gelassen werden, müsse der bayerische Verkehrsminister Hans Reichhart handeln, so der oberbayerische Abgeordnete Florian von Brunn. Allgemein sei das ein erneutes Negativbeispiel für den neoliberalen Privatisierungswahn, so von Brunn. Ein Zug war aufgrund eines Defektes liegengeblieben. Es dauerte vier Stunden bis alle Passagiere evakuiert waren.