„Sozialverträglicher“ Umbau

Ist der Umbau der Wohnanlage in der Innsbrucker Straße in Rosenheim sozialverträglich? Das wollte die Stadt vom Bauherren wissen und die Antwort ist „ja“.

Darauf hat sich zumindest der Bauausschuss der Stadt geeinigt. 25-Jahre Mietpreis- und Belegungsbindung über ein Förderprogramm sind demnach denkbar, auch 30 Prozent der rund 260 Wohneinheiten sollen für einkommensschwache Haushalte gefördert werden. Dinge, die die Stadt glücklich stimmen. Zumal auch eine Ghettoisierung verhindert werden soll, indem freie Mietwohnungen und geförderte strukturiert durchgemischt werden. Um auch den Bestandsmietern Rechnung zu tragen möchte der Bauherr zunächst den Bestand so schonend wie möglich sanieren, dann den Neubau aufstellen und erst dann den Nordturm abreißen. So können sofort Ersatzwohnungen angeboten werden. Durch Sanierung und Neubau werden die Mieten zwar steigen, das allerdings im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften. Von einer Luxussanierung im Bestand will der Bauherr absehen. Wie berichtet, werden die Wohneinheiten von jetzt 154 auf rund 260 erhöht.