Snowboarderin scheitert mit Klage gegen Bergbahnen Sudelfeld

Snowboarden

Das Münchner Landgericht hat die Klage einer Snowboarderin gegen die Bergbahnen Sudelfeld in Bayrischzell abgewiesen. Die Frau war im Februar 2018 beim Aussteigen vom Sessellift am Kopf getroffen worden.

Sie zog sich trotz ihres Helms einen Schädelbruch zu und verklagte die Bayrischzeller Seilbahn auf Schadensersatz und Schmerzensgeld in Höhe von mindestens 50.000 Euro. Laut einer Sprecherin des Gerichts stellte sich in der Verhandlung heraus, dass die Frau an der Ausstiegsrampe mit dem Losfahren gezögert hatte. Nach Ansicht des Gerichts war die Klägerin aber dazu verpflichtet den Ausstiegsbereich zügig zu verlassen. Deshalb sieht das Gericht keine Pflichtverletzung der Seilbahn und ihrer Angestellten.