Selbstüberschätzung oft Ursache für Badeunfälle

Chiemsee Berge

Das sommerliche Wetter in der Region lockt wieder viele Menschen an die Badeseen in der Region. Doch aus dem Freizeitspaß kann schnell Ernst werden. Im vergangenen Jahr starben deutschlandweit 425 Menschen, davon 73 in Bayern. Christian Wieseke von der Wasserwacht Bad Aibling appelliert an alle Badeseebesucher achtsam zu sein, um in einer Notsituation schnell reagieren zu können.Sollte man sich dem Ganzen nicht gewachsen fühlen, wenn eine ertrinkende Person um Hilfe schreit, solle man ganz schnell die 112 wählen. Dies könne man sich gut merken durch die Eselsbrücke, ein Mund, eine Nase, zwei Augen, so Wieseke. Die Rettungsleitstelle würde dann sofort die Wasserwacht alarmieren. Häufigste Ursache für tödliche Badeunfälle seien vor allem Selbstüberschätzung, gesundheitliche Vorschädigungen, Übermut, Leichtsinn und Unkenntnis über mögliche Gefahren.