Screeningstelle für Flüchtlinge bleibt

einschleusung bundespolizei

Seit gestern steht fest: Die Screeningstelle in Rosenheim bleibt erhalten. Auf dem Gelände der Rosenheimer Bundespolizei werden also auch künftig weiter Flüchtlinge ihren ersten Gesundheitscheck in der Bundesrepublik durchlaufen.Dazu waren lange Gespräche mit dem Gesundheits- und Sozialministerium nötig, so Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig gegenüber unserem Sender. Es können auch wieder mehr Flüchtlinge als derzeit kommen. Es gehe um die Sicherheit der Bürger und der Bundespolizisten. Es werde deshalb auch künftig medizinisches Personal vor Ort sein. Die Kosten werden ausschließlich vom Freistaat Bayern übernommen. Der kürzlich diagnostizierte Tuberkulose-Fall eines Mannes habe gezeigt, wie notwendig die Einrichtung ist. Die Weiterführung geschehe nicht zuletzt im Sinne der Bundespolizisten, die meist den Erstkontakt mit Asylbewerbern haben und deren Aufgabe es nicht ist, mögliche Krankheiten bei den Flüchtlingen zu erkennen.