Schleuserurteil: Hartz IV – Empfänger wollte Geld dazuverdienen

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Nach schon einem Prozesstag war das Urteil da: Der 42-jährige, wegen Schleuserei angeklagte Türke, ist vor dem Landgericht Traunstein zu drei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt worden. Wie berichtet, hatte der Mann mitgeholfen, über 100 Flüchtlinge aus Irak, Syrien, Afghanistan und Iran als „rechte Hand“ eines Schleuserbosses aus Ungarn in die Region zu bringen. 

Die Geflüchteten wurden unter anderem an der A8 bei Bernau ausgeladen oder irrten durch Raubling. Mit der Tätigkeit hatte sich der Hartz IV-Empfänger Geld dazuverdienen wollen. Der Richter sagte anlässlich der Urteilsbegründung, der bereits mehrfach vorgeahndete Angeklagte habe Menschen bedenkenlos in Transporter gepfercht und ihr Leben aufs Spiel gesetzt.