Schleuserprozess – Angeklagter soll insgesamt 135 Personen nach Bayern eineschleust haben

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Am Landgericht Traunstein beginnt heute der Prozess gegen den 42-jährigen Selim K. Der zuletzt in München wohnhafte Mann wird beschuldigt, zusammen mit einem Mittäter insgesamt 135 Personen bei ihrer unerlaubten Einreise in die Bundesrepublik geholfen zu haben.

Dafür kassierten die Männer Geld und setzten laut Anklageschrift die Leben der Flüchtenden aufs Spiel. Von Juli bis August 2015 soll der Angeklagte dabei Erwachsene und Kinder aus Afghanistan, Syrien, Iraker und Iraner von Budapest mit einem Kleinbus transportiert haben. An diversen Haltestellen, unter anderem in Bernau, wurden sie dann abgesetzt. Selim K. muss sich deshalb wegen des Einschleusens von Ausländern verantworten. Ein zweiter Verhandlungstag ist am 16. Oktober angesetzt.