Rund 36 Millionen Euro wurden aufgewendet

Die Stadt Rosenheim hat von Anfang des Jahres 2015 bis Ende 2016 etwa 35,7 Millionen Euro für insgesamt 4854 unbegleitete minderjährige sowie junge volljährige Ausländer aufgewendet. Diese Zahlen wurden in der jüngsten Sitzung für des Ausschusses für Kinder, Jugendliche und Familien vorgestellt.

Im Dezember 2015 wurden mit 694 Personen die meisten Betroffenen aufgenommen, seit Mitte vergangenen Jahres ist diese Zahl wieder stark rückläufig. Die Verweildauer in den Rosenheimer Notunterkünften reichte von einem Tag bis zu mehreren Monaten, aufgrund des Platzmangels wurde auch auf Unterkünfte in ganz Bayern ausgewichen. Für das zusätzliche Personal im Amt für Kinder, Jugendliche und Familien wurden knapp drei Millionen Euro ausgegeben, knapp 500.000 Euro davon wurden vom zuständigen Ministerium übernommen. Derzeit bewegen sich die Aufgriffszahlen auf einem niedrigen Niveau, dennoch muss die Stadt auf Anweisung der Regierung die vorhandene Notunterkunft in der Äußeren Oberaustraße beibehalten.