Rosenheimer CSU: personalisiertes Gedenken statt Stolperstein

Stolperstein

Die Rosenheimer CSU-Stadtratsfraktion fordert ein personalisiertes Gedenken für die Opfer des Nationalsozialismus.

Das geht aus einem Antrag hervor. Damit soll ein Stadtratsbeschluss aus dem Jahr 2015 umgesetzt werden. Konkrete Vorschläge von Seiten der Verwaltung habe es seitdem nicht gegeben. An der Aktion der sogenannten „Stolpersteine“ wolle man sich aber nicht beteiligen. Dabei gebe es zahlreiche Hinweise darauf, dass hinter dem Projekt ein ausgeprägtes gewinnwirtschaftlich orientiertes kommerzielles Interesse des Künstlers besteht. Die Umgangsweise der Protagonisten der „Stolpersteine“ mit Leuten, die für eine andere Form des Gedenkens plädieren, sehe man kritisch, so die CSU.