Rosenheimer Bundespolizei zieht Bilanz

Bundespolizei Auto

Die Bundespolizei Rosenheim ist mit dem ersten Jahr nach der Umstrukturierung zufrieden. Heute wurde die Bilanz präsentiert.

Ende 2017 wurde die Bundespolizei an der deutsch-österreichischen Grenze neu aufgestellt. Die Rosenheimer Dienststelle ist seitdem für einen rund 200 Kilometer langen Grenzabschnitt zuständig. Die Arbeit der heimischen Bundespolizisten ist besonders von den Schleuseraktivitäten auf der sogenannten „Brennerroute“ geprägt. Dort wurden im vergangenen Jahr rund 130 mutmaßliche Schleuser gefasst. Damit wurde im Schnitt jeden dritten Tag eine Person bei den Grenzkontrollen festgenommen. Ein Großteil dieser Festnahmen erfolgte an der Kontrollstelle auf der A93 an der Rastanlage Inntal Ost. Die Ermittlungen gegen die Hintermänner gestalten sich oft aufwändig. Im vergangenen Jahr konnten trotzdem rund 20 größere Verfahren eingeleitet werden.