Religionslose laufen Religionsangehörigen den Rang ab

In Rosenheim laufen die Menschen ohne religiöser Zugehörigkeit den Katholiken immer mehr den Rang ab. Von den insgesamt 63.602 in der Finanzverwaltung registrierten Bürgern zahlen lediglich noch 43,3 Prozent ihre Kirchensteuer.

Menschen ohne Religionszugehörigkeit gibt es in der Stadt knapp über 27.000 – prozentual entspricht das 42,5 Prozent der Stadtbürger. Stichtag für die aktuellen Werte war der 01. Januar dieses Jahres. Damit zieht sich eine jahrelange Entwicklung fort. Über die Austrittsgründe innerhalb der römisch-katholischen Konfession kann die Stadt aber keine Auskunft geben. Die evangelische Glaubensgemeinschaft hat im Stadtgebiet unterdessen noch einen Anteil von knapp über 12 Prozent – in absoluten Zahlen sind das 7701 Personen. Die Kirchensteuer der anderen christlichen Konfessionen wie beispielsweise die der Griechisch-Orthodoxen, der Zeugen Jehovas – aber auch der jüdischen Gemeinde – werden durch die städtische Finanzverwaltung nicht verwaltet. Aus den gleichen Gründen kann auch nicht der Anteil der Religionszughörigen innerhalb der Islamischen, der Buddhistischen und der Hinduistischen Glaubensgemeinschaft innerhalb der Stadt erhoben werden.