Regionales ÖPNV-Konzept: Gegenseitige Vorwürfe

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Beim Thema Neues Mobilitätskonzept für den Öffentlichen Nahverkehr in der Region gibt Landrat Wolfgang Berthaler der Stadt Rosenheim die Schuld für die entstandenen Verzögerungen. Auf der jüngsten Kreistagssitzung wehrte er sich gegen den Vorwurf der SPD, das für das zuständige Gutachten zuständige Expertenbüro sei zu spät beauftragt worden. Seit August vergangenen Jahres entwirft die Firma „plan:mobil“ aus Kassel das Gutachten, um die gesetzlich vorgeschriebene Fortschreibung des bestehenden Nahverkehrplans zu gewährleisten.

Fertig soll es erst im Frühjahr 2019 sein. In der jüngsten Haushaltsdebatte sagte Landrat Wolfgang Berthaler, die Stadt Rosenheim habe die nötige Angelegenheit erst einmal ein Vierteljahr liegen lassen – dafür übernehme er keine Verantwortung. Außerdem ließ er die aus seiner Sicht schwierige Kooperation mit der Stadtverwaltung nicht unerwähnt. Die Stadt Rosenheim selbst weist die Kritik im OVB zurück, erinnert an einen Geschäftsführungswechsel der ROVG und macht ihrerseits die SPD-Kreistagsfraktion verantwortlich. Die habe im Vorfeld des Verfahrens die Aufstellung einer Arbeitsgruppe gestellt. Das habe die zusätzlichen Verzögerungen verursacht.