Regionale Gruppen finden im Verfassungsschutzbericht 2017 Erwähnung

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In der Region Rosenheim haben im vergangenen Jahr einige Gruppen agiert, die im heute vorgestellten Bayerischen Verfassungsschutzbericht 2017 vorkommen. Diese verfolgten nicht nur politische Absichten.

Auch das Chapter eines Motorradclubs in Rosenheim  wurde beispielweise wegen Verbindungen zum Rotlichtmilieu im Bericht erwähnt. Ansonsten stehen weiterhin linke und rechte Gruppierungen im Fokus. So kommt unter anderem die Rechtsextreme Identitäre Bewegung Deutschlands vor, die bei einer Wahlkampfveranstaltung von Angela Merkel in Rosenheim zu stören versuchte. Auch die zehnköpfige Kameradschaft Gau Wendlstoa, die hauptsächlich in Niederaudorf tätig ist, wird erwähnt. Sie verteilte einschlägige Flugblätter und unterstützte die rechtsextreme Partei „Der III. Weg“. Die Partei „DIE RECHTE“ hatte  vergangenes Jahr keine registrierten Aktivitäten. Weiterhin findet dagegen die als linksextrem eingestufte „Infogruppe Rosenheim“ Erwähnung. Diese mobilisierte unter anderem gegen den G20 Gipfel in Hamburg und den AfD-Parteitag in Köln. Auch die AGIR – Demokratische Jugend“ wird genau wie die „Rose – demokratische Jugend im Alpenvorland“ in die Autonome linke Szene eingeordnet. Diese bezeichnet sich laut dem Innenministerium neuerdings auch immer öfter als „Contre la Tristesse“.