Regionale Brauereien mit Absatzplus

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Den größten Einbruch in Sachen Bierabsatz in Deutschland seit der Wiedervereinigung im letzten Jahr haben Maxlrainer, Flötzinger aber auch Auer Bräu zwar ebenfalls gespürt – die eigenen Verkaufszahlen konnten aber einmal mehr gesteigert werden.

Die genauen Zahlen wollten uns die Brauereien auf Anfrage zwar nicht mitteilen, dennoch seien für das positive Jahr 2017 vor allem die Regionalität und die Qualität der Produkte verantwortlich gewesen. Auch die Hausaufgaben, die schon vor Jahren gemacht worden sind, trugen ihren Teil bei. Beispielsweise mehr Investitionen in die verwendeten Ausgangsstoffe, die Industriestätten und die Entwicklung. Das und die regionale Kundenbindung sei das Pfund im deutschlandweit einbrechenden Biermarkt. Der Pro Kopf Bier Verbrauch ist in den letzten Jahrzehnten deutlich gesunken und das gesellschaftliche Bild und die Einstellung gegenüber dem Alkohol haben sich verändert. Diese Entwicklung werde die Braubranche voraussichtlich noch länger betreffen. Ein Schlüssel zum weiteren Erfolg seien deshalb weiterhin die Qualität der Produkte, die genaue Beobachtung des Marktes und auch der Export. Die regionalen Biere sind auch besonders in Norddeutschland, Italien, Südtirol, Österreich und Frankreich beliebt.