Reaktionen nach der Vorstellung der Grobtrassen

Bahn Zug Gleise Symbolbild

Die Enttäuschungen nach den vorgestellten möglichen Trassenverläufen sind bei uns in der Region groß.

So ist zum Beispiel in drei von fünf möglichen Trassenverläufen die Stadt Kolbermoor betroffen. Ralf Echsler von der Bürgerinitiative in Kolbermoor sagte unserem Sender, dass bereits durch die Westtangente eine Zerschneidung des Stadtgebietes bestehe. Durch eine Trasse würde noch eine zweite hinzukommen. Flintsbach ist in jeder Variante der Planungen betroffen. Bürgermeister Stefan Lederwascher betont, dass ein entsprechender Lärmschutz essentiell ist. Außerdem dürften keine Kosten gespart werden, um die Vorstellungen der Gemeinden umzusetzen. Rosenheims Oberbürgermeisterin, Gabriele Bauer, zeigte sich dagegen zufrieden. „Endlich können wir über konkrete Vorschläge für die weiteren Trassenplanungen seriös diskutieren“, sagte sie nach dem Treffen. Die Bahn selbst geht ab sofort in die Detailplanung zum Brennernordzulauf. Unter anderem wird geprüft, wo überall Tunnel gebaut werden können. Viele wünschen sich, dass der Neubau der Trasse so häufig wie möglich unterirdisch erfolgt. Außerdem soll der Kontakt zu den Bürgern aufrecht erhalten bleiben. Bis Mitte August sollen 16 Informationsveranstaltungen der Bahn stattfinden. Am Freitag geht es damit in Kolbermoor los.