Quarzmehl vielleicht bald als Alternative zur Seekuh

Algen Symbol

Am Tinninger See bei Riedering werden im Moment Algen gemäht.

 

Dort ist wieder die sogenannte Seekuh im Einsatz, ein Boot, durch welches die Algen entfernt werden. Das Problem: die Algen wachsen schnell wieder nach. Auf Seekühe müssen die Gemeinden oft lange warten und günstig sind sie auch nicht gerade. Jetzt sucht die Gemeinde laut OVB nach einer Alternative. Diese könnte Quarzmehl heißen. Dieses wird schon jetzt am Ausee bei Rott, am Reischenharter See bei Raubling und am Luegsteinsee bei Oberaudorf eingesetzt. Die Gemeinden sind mit dem Ergebnis zufrieden: die Algen sind demnach zurückgegangen und das Wasser ist klar. Der Sand soll erreichen, dass Schadstoffe schneller mikrobiell abgebaut werden. Dadurch wird dann auch das Algenwachstum verhindert. Der Wasserwirtschaftsamt Rosenheim sieht dagegen keine Beweise für die Wirkung des Sandes.